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Bericht über die Internationale Grüne Woche in Berlin 2019

19.03.2019 09:10 von hgv

Grüne Woche Berlin 2019Mitte Januar ging es für mich als Gettorfer Rapsblütenprinzessin und Luisa als Gettorfer Rapsblütenkönigin nach Berlin, denn dort findet jährlich die Internationale Grüne Woche statt. Man kann wohl gut sagen, dass es das Highlight unserer Amtszeit darstellt.

Während ich das erste Mal dort war, fuhr Luisa bereits zum zweiten Mal mit - sie war schon letztes Jahr in ihrem Amt dort und da seit 2018 nicht nur eine Rapblütenkönigin sondern auch eine dazugehörige Prinzessin gewählt wird, haben wir das Glück, im Laufe des Amtes gleich zweimal Berlin besuchen zu dürfen!

Am Donnerstag ging die Reise los, untergebracht waren wir in einem Hotel nahe der Messehallen, sodass wir morgens und abends entspannt mit dem Taxi zur Messe und zurück fahren konnten. Natürlich waren wir nicht allein dort, verschiedenste Akteure aus der Aktivregion Eckernförder Bucht waren mit dabei und sorgten für einen gut besetzten Messestand aus unserer Region.
Für alle, die sich nichts unter der Grünen Woche vorstellen können: Es handelt sich dabei um eine riesige Messe, auf der verschiedenste Aussteller zu den Themenbereichen Landwirtschaft, Gartenbau und Ernährung vertreten sind. Jedes Bundesland hat dabei eine eigene Messehalle, sodass die präsentierten Produkte jeweils ihren Regionen zuzuordnen sind. Daneben gibt es aber auch beispielsweise eine Tierhalle oder eine Blumenhalle, die nochmal ganz speziell hergerichtet sind.

Grüne Woche Berlin 2019Als mir anfangs jemand sagte, man würde es an einem Tag nicht ansatzweise schaffen, sich auch nur einen halbwegs guten Überblick über die verschiedenen Hallen zu verschaffen, habe ich es erst nicht geglaubt. Als ich dann selbst da war, habe ich doch schon ziemlich gestaunt, wie groß die Messe tatsächlich ist und war froh, dass wird zumindest das ganze Wochenende dort waren, damit wir uns in Ruhe alles anschauen konnten. Und das haben wir auch ausgiebig gemacht, natürlich nicht ohne dabei etwas für unsere Region zu werben und hier und da ein paar Flyer und Gastgeschenke in Form von kleinen Gläsern mit Rapshonig zu verteilen.

In Berlin habe ich auch gemerkt, wie es sich gelohnt hat, im Laufe des Jahres Feste wie die Korntage in der Probstei oder die Kohltage in Dithmarschen zu besuchen, denn die ganzen Produktköniginnen aus den jeweiligen Regionen haben wir auf der Messe wieder getroffen und haben mit ihnen zusammen ein paar Rundgänge zusammen gemacht. Es ging durch die Bayern-Halle, die schon anhand der Outfits der Besucher leicht zu erkennen war, durch die Blumenhalle, die mit den schönsten Blumen und unendlich vielen davon einfach toll dekoriert war, durch die Tierhalle, in der wir verschiedenste Rassen aller möglichen Tierarten kennengelernt haben, durch die Berlin-Halle, in der sich eine Menge junger StartUp-Unternehmen vorstellte, und viele mehr. Auch an einem Quiz über Fairtrade Produkte oder an einem Workshop, bei dem wir in der Blumenhalle etwas basteln durften haben wir mitgemacht, es gab so viel zu sehen und man konnte sich kaum entscheiden, wo man als erstes hingehen wollte.

Grüne Woche Berlin 2019Gern gingen wir aber auch durch Hallen, in denen Stände aus Ungarn oder Tschechen vertreten waren und das nicht nur, weil es hier so viele Leckereien zu probieren gab, sondern auch, weil die Stimmung dort gar nicht mit der bei uns zu vergleichen war.
Ich habe zuhause nur gesagt: Wer selbst noch nicht da war, dem kann man es kaum so gut beschreiben, dass er eine richtige Vorstellung davon bekommt, so ging es mir zumindest.

Wenn wir nicht gerade durch die Messehallen spazierten, begrüßten wir an unserem Stand einige Politiker wie Jan Philip Albrecht oder Daniel Günther auf ihren Rundgängen in der Schleswig-Holstein Halle, ließen uns für die Berliner Morgenpost fotografieren (Foto rechts) oder besuchten den Stand der UFOP (Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen), um noch etwas mehr über den Raps und dessen Erzeugnisse in Erfahrung zu bringen.
Am Sonntag fand ein Treffen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Königinnen statt, bei dem sich über 100 Produktköniginnen & -könige in einer Halle versammelten. Mit denjenigen, die wir zuvor noch nicht getroffen hatten, tauschten wir fleißig Autogrammkarten aus und schlossen neue Bekanntschaften, wer weiß, wen ich wir im Laufe des Jahres nochmal wieder besuchen...

Es war eine tolle Zeit und ich freue mich schon jetzt auf's nächste Jahr!

Ann-Kathrin Scheffler

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