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Überbrückungshilfe Phase II September bis Dezember 2020

02.11.2020 11:33 von Thomas Grötsch

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

seit dem 21. Oktober 2020 können Anträge für die Überbrückungshilfe II für den Zeitraum September bis Dezember 2020 gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe II schließt an die Überbrückungshilfe I an.

Anbei die zum Teil veränderten Eckpunkte der Überbrückungshilfe II für kleine und mittelständische Unternehmen, damit Sie daraus ableiten können, ob und wenn ja in welcher Höhe für Sie ein Anspruch auf Überbrückungshilfe möglich wäre:

  • Antragsberechtigt:  Unternehmen, Organisationen, Soloselbständige und Selbständige aus allen Branchen
  • Antragsfrist des Programms:  bis 31. Dezember 2020
  • Antragsvoraussetzung:

           Entweder:          Umsatzeinbruch von mindestens 50% in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten

           oder:                  Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum

  • Berechnung der Höhe der Überbrückungshilfe für die Fördermonate Juni bis August 2020:

-          40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 % und unter 50 % im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat

-          60 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat

-          90 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 70 % im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat

 

  • Förderfähige Fixkosten:

1.    Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten

2.    weitere Mietkosten

3.    Zinsaufwendungen für Darlehen

4.    Finanzierungskostenanteil von Leasingraten

5.    Ausgaben für notwendige Instandhaltungen, Wartung oder Einlagerung

6.    Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen

7.    Grundsteuern

8.    betriebliche Lizenzgebühren

9.    Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben

10. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Corona-Überbrückungshilfe anfallen

11. Kosten für Auszubildende

12. Personalaufwendungen pauschal mit 20 % (statt bisher 10%) der Fixkosten von Nr. 1. bis 10

13. Reisebüros: Provisionen, die aufgrund Corona-bedingter Stornierungen an die Reiseveranstalter zurückgezahlt werden müssen

 

  • Maximale Förderung:

-          maximal 50.000€ pro Monat

 

  • Antragsverfahren:

-          Bei der Schlussabrechnung sollen zukünftig Nachzahlungen sowie Rückforderungen möglich sein.

 

Die Überbrückungshilfe II fördert für den Zeitraum September bis Dezember 2020 künftig auch Maßnahmen zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in die Außenbereiche. Förderfähig sind z.B. die Anschaffungen von Außenzelten oder Wärmestrahlern. Die bisherigen Förderungen für Hygienemaßnahmen wie z.B. Desinfektionseinrichtungen und Luftfilteranlagen bleiben bestehen.

Sie finden einen aktuellen FAQ-Katalog unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/faqlist.html

Bitte beachten Sie, dass der Gesetzgeber vorgesehen hat, dass der Antrag auf Überbrückungshilfe und die Übermittlung der tatsächlich entstandenen Umsätze und Fixkosten u.a. durch einen Steuerberater/Wirtschaftsprüfer vorgenommen werden müssen.

 

Für Rückfragen und Anmerkungen steht Ihnen Ihr Steuerberater/Wirtschaftsprüfer zur Verfügung.

Sobald die exakten Richtlinien für Gastronomie u.w. vorliegen, erhalten Sie von uns weitere Nachricht.

 

Bleiben Sie gesund!

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